Zusammenfassung

Die Novelle „Unterm Birnbaum“ von Theodor Fontane handelt von Abel Hradscheck, einem Materialwarenhändler und Wirtsstubenbetreiber, und seiner Frau Ursel, die in dem fiktiven Städtchen Tschechin an der polnischen Grenze leben. Abel ist aber kein gelernter Kaufmann, weshalb die Geschäft nicht gut laufen. Hinzu kommt die Tatsache, dass er abends stets mit seinen Gästen mit trinkt und dem Glücksspiel verfallen ist. Diese Sucht wird ihm auch von seiner Frau Ursel vorgeworfen.

Ursel aber legt selbst nach dem frühen Tod ihrer Kinder Wert auf edle Möbel und einen gehobenen Lebensstandard, was die bereits schlechte finanzielle Lage des Ehepaars zusätzlich verschärft. Sie sind beide stark verschuldet und ihnen droht die Pleite. Beide Ehepartner schieben sich gegenseitig die Schuld für die Misere zu, sind sich aber einig dahin gehend, dass nichts schlimmer ist, als arm zu sein.

Eines Tages entdeckt Abel beim Umgraben seines Gartens die Leiche eines toten Soldaten unter seinem Birnbaum. Daraufhin beginnt er, Pläne zu schmieden, wie er diesen Fund für sich dazu nutzen kann, um sich aus seiner widrigen Situation zu befreien. Über seine wirklichen Absichten  erfährt der Leser zunächst nichts: Abel weiht nur seine Frau ein, die schließlich zustimmt, seine Komplizin bei der Ausführung seines teuflischen Plans zu spielen.

Abel täuscht zuerst vor, dass er viel Geld geerbt hat. Dies trifft sich gut, denn Szulski, der Vertreter von Olszewski-Goldschmidt & Sohn, hat sich angekündigt, um die ausstehenden Schulden einzutreiben und die Bestellung für die kommende Zeit aufzunehmen. Szulski vertritt das Unternehmen, bei dem Abel seine Waren kauft.

Nachdem alle ausstehenden Schulden zur großen Überraschung von Szulski direkt bezahlt worden sind, lä...

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