Charakterisierung Szulski

Der freigiebige Pole

Herr Szulski ist „eigentlich ein einfacher Schulz aus Beuthen in Oberschlesien“ (S. 27). Der Oberschlesier, der sich aufgrund seiner Begeisterung für die revolutionären Kräfte in Polen als Pole ausgibt, hat seinen Namen im Stil der polnischen Sprache angepasst und wird daher als „Pseudopole“ (S. 27) bezeichnet, der „den Nationalpolen erst mit dem polnischen Samtrock samt Schnüren und Knebelknöpfen angezogen hatte“ (S. 27). Erst im 20. Jahrhundert wird die Umgebung um Beuthen teilweise polnisch.

Szulski arbeitet als Handelsvertreter und Schuldeneintreiber für den Zulieferer Olszewski-Goldschmidt & Sohn, in dessen Auftrag er die Schulden bei Abel eintreibt und neue Bestellungen für die nächsten Lieferungen aufnimmt. Da der Sitz der Firma sich in Krakau befindet, hat Szulski als Augenzeuge den Novemberaufstand von 1830 mitbekommen...

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