Charakterisierung Hradschecks Personale und der tote Soldat

Ede

Der schlichte Ladenjunge

Ede ist der Ladenjunge von Abel und hat „brandrotes Haar“ (S. 42), das trotz seines jungen Alters nur noch sehr spärlich auf seinem Kopf wächst. Er verfügt über sehr wenig Geld, da seine beste Kleidung sein inzwischen zu kurzer Einsegnungsrock von der Konfirmation ist (S. 42). Er ist damit älter als 16 Jahre. Ede ist ein ruhiger und zurückhaltender Junge, der bei der Befragung durch den Pastor zittert und kaum ein Wort herausbringt (S. 42). Seine Sprache ist durch einen starken Dialekt gekennzeichnet.

Bei den Dorfbewohnern gilt Ede als dumm (S. 44, S. 70). Er ist ein verträumter und nachlässiger Junge, der immer wieder die Kellertür offenstehen lässt, obwohl ihn Abel bereits sehr oft darauf hingewiesen hat, diese zu schließen (S. 12). An einem anderen Tag lässt er ein halbes Fass Öl auslaufen (S. 59). Die Birnen in Abels Garten pflückt er nur für sich und ist damit keine große Hilfe, was die Nachbarin belustigt.

Er erledigt seine Aufgaben und übernimmt nicht diejenigen, die Jakob ausführen soll (S. 27). Dafür lässt er Szulski im Regen warten. Nach dem Tod von Ursel fährt Abel regelmäßig nach Berlin und wird in dieser Zeit von Ede vertreten, der die Haltung seines Herrn nachahmt und Jakob Befehle erteilt (S. 71).

Zu den einfachen Aufgaben von Ede gehören Botengänge, das Abschließen des Ladens (S. 70) und das Heraufholen von Flaschen aus dem Keller. Das Verhältnis zum Ehepaar Hradscheck ist gut, denn er wird von Abel ni...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 4,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen