Komik, Ironie und Spott

Obwohl „Unterm Birnbaum“ eine Kriminalnovelle mit entsprechend ernstem Inhalt ist, lassen sich dennoch einige komische Passagen herausarbeiten oder Elemente, wie Ironie und Spott, nachweisen.

Dies beginnt bereits bei der Wahl des Namens der Hauptperson. Der Vorname Abels wird hier eigentlich gegensätzlich zu der Geschichte von Kain und Abel verwendet, da Kain seinen Bruder erschlägt. Daher ist Abel als Vorname für einen Mörder recht ironisch gewählt. Ähnliches gilt auch für den Totengräber Wonnekamp, dessen Arbeit in einem scharfen Kontrast zu seinem Namen steht.

Am Abend vor dem Mord an Szulski bekommen dessen Worte einen unfreiwillig ironischen Charakter. Szulski berichtet von dem Novemberaufstand (1830) in Polen und gibt dem Adel die Schuld am Scheitern, da er das Volk für ...

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