Käthe

Eine reizende Schönheit

Die adelige Käthe von Sellenthin ist eine Nebenfigur in Theodor Fontanes Roman „Irrungen, Wirrungen“. Sie ist die „reiche Cousine“ (S. 48) des Barons Botho von Rienäcker, mit dem sie im Laufe der Handlung eine arrangierte Ehe eingeht.

Käthe ist, als ihr Charakter vorgestellt wird, 21 Jahre alt (S. 98). Sie wird beschrieben als hübsche, fröhliche Frau: „Zähne wie Perlen und lacht immer, daß man die ganze Schnur sieht. Eine Flachsblondine zum Küssen“ (S. 47).

Käthe ist beliebt. In Konversationen plaudert sie viel und lebhaft und hat „den Ton der großen Welt“ (S. 98). Sie wird als „reizende kleine Frau“ (S. 129) angesehen, sowohl von Bothos Freunden als auch von einer Frau, die sie auf einer Kur kennenlernt. Diese sagt zu Botho, „wie glücklich er sein müsse, solche reizende junge Frau zu haben“ (S. 167).

Dass Menschen sie nach ihrem Äußeren bewerten, stört Käthe nicht. Ihr Mann nennt sie einmal „Käthe, Puppe, liebe Puppe“ (S. 171). Sie meint, sie sollte das eigentlich übel nehmen, denn „mit Puppen spielt man“. Aber es mache ihr nichts aus, denn „Puppen werden am meisten geliebt und am besten behandelt“, und darauf komme es ihr an (ebd.).

Albern und oberflächlich

In Bothos ...

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