Gideon Franke

Ein ordentlicher Herr

Gideon Franke ist eine Nebenfigur in „Irrungen, Wirrungen“. Er tritt erst gegen Ende der Handlung auf. Nach der gescheiterten Beziehung zwischen dem adeligen Botho von Rienäcker und Lene Nimptsch, wird Gideon Lenes Ehemann (S. 178 f.). Bis dahin ist er Junggeselle (S. 124).

Gideon wird als schwarzhaariger (S. 141), hagerer Mann beschrieben (S. 179), dessen Alter von den Leuten auf circa fünfzig Jahre geschätzt wird (ebd.). Er trägt ordentliche Kleidung, die etwas spießbürgerlich wirkt: z. B. einen schwarzen Zylinder (S. 124), schwarze Handschuhe, „übermäßig blanke Stiefel“ und sogenannte „Vatermörder von untadliger Weiße“ (hoher Hemdkragen) (S. 141).

Gideon kommt aus Bremen (S. 123), lebt jetzt aber in Berlin. Er ist Leiter einer Fabrik (S. 124) und hat, wie Frau Nimptsch berichtet, „auch ein gutes Gehalt“ (S. 124). Er gehört also dem wohlhabenderen Bürgertum an. Gideon ist „ein ordentlicher und gebildeter Mann, von nicht gerade feinen, aber sehr anständigen Manieren“ (S. 122). Für Len...

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