Wirklichkeit als Basis

Fontane beginnt erst mit dem intensiven Romanschaffen, als er deutlich älter als 50 Jahre ist. Für ihn bedeutet das realistische Erzählen jedoch nicht, dass er die Wirklichkeit so wiedergibt, wie dies später im Naturalismus üblich war. Mit anderen namhaften Epikern seiner Zeit, wie beispielsweise Otto Ludwig oder Gustav Freytag, teilt er die Ansicht, dass die im Roman präsentierte Handlung die ordnende Kraft des Literaten erfahren sollte. Der Künstler soll also die eigentliche Wahrheit als Basis nutzen und diese im Gesamtkunstwerk sichtbar werden lassen.

In einem Aufsatz über den Realismus aus dem Jahr 1853 schreibt Fontane: „Der Realismus will nicht die blo...

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