Erzählhaltung

Bei „Effi Briest“ handelt es sich um eine chronologische Erzählung, in der die wichtigsten Etappen im Leben der Protagonistin beschrieben und in epischer Breite dargestellt werden. Der auktoriale Erzähler steht über den Dingen und hegt eine offensichtliche Sympathie für die Romanheldin Effi. Die äußere Handlung – wie zum Beispiel die Hochzeit der jungen Frau – werden in angemessener Kürze behandelt. Zeitsprünge, Raffungen und kurze Verweise wahren die Kontinuität der Handlung. Durchaus wichtiger für den Autor sind die Reflexionen, die Offenbarungen der Seelenzustände und die Beschreibung der Figuren und Räume, um die jeweilige Stimmung detailgetreu einzufangen. So „verliert“ sich Fontane beispielsweise gleich zu Beginn der Geschichte in einer mehr als halbseitigen Beschreibung des Briest'schen Gartens (S. 7).

Besonders lebend...

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