Dialoge

Der Humor und die Kommentierung Effis Seelenlebens zeigen sich vor allem in den Dialogen ihrer Eltern. Nicht selten schließen diese mit der Lieblingssentenz des Vaters: „das ist ein zu weites Feld“ (S. 39). Diese bildet den Schlussakzent und lässt keine weitere Diskussion zu. Die Unterhaltungen der Briest'schen Eltern dienen gewissermaßen als Bestandaufnahme in Bezug auf das Geschehene und vermitteln einen Einblick, wie sich die Zukunft gestalten könnte. Man kann auch davon sprechen, dass die Unterhaltungen als eine Art Gliederung fungieren. Sie thematisieren immer das, was Effi gerade aktuell beschäftigt, und dienen somit als Schlüssel zum besseren Verständnis der Gesamtsituation: „Das arme Kind. Sie hat Sehnsucht.“ (S. 39).

Auch Effis eigentlicher Hochzeitstag wird erzählerisch von Fontane ausgespart. Stattdessen wird dieser von Luise und ihrem Mann tags darauf in einem Dialog themat...

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