Zusammenfassung

Die Haupthandlung der Novelle spielt an Bord eines Passagierdampfers auf dem Weg von New York nach Buenos Aires. Der Ich-Erzähler erfährt von seinem mitreisenden Freund, dass sich der amtierende Schachweltmeister Mirko Czentovic unter den Passagieren befindet.

In einer Rückblende berichtet der Erzähler über die Lebensgeschichte des Weltmeisters. Dieser wächst nach dem frühen Tod seines Vaters bei einem Pfarrer auf und bleibt trotz Schulbesuch und intensiver Nachhilfestunden dumm und ungebildet. Auch erweist er sich weder als neugierig noch als interessiert an seiner Umgebung. Jeden Abend schaut er mit leerem Blick den Schachpartien des Pfarrers gegen den Gemeinderat zu. Als er einmal die Partie für den Pfarrer zu Ende spielen darf und gewinnt, wird sein außergewöhnliches Talent für das Schachspielen entdeckt.

Czentovic wird in Wien von einem Meister in der Schachkunst ausgebildet und nach vielen gewonnenen Turnieren im Alter von 20 Jahren zum Weltmeister gekürt. Im Gegensatz zu anderen Schachmeistern fehlt Czentovic jedoch die visuelle Vorstellungskraft. Er ist nicht dazu in der Lage, eine Schachpartie auswendig zu spielen. Stattdessen benötigt er immer ein Schachbrett mit den dazugehörigen Figuren.

Aus Neugier auf den berühmten Schachspieler organisiert der Ich-Erzähler auf dem Schiff eine Schachpartie. Dabei spielen er selbst, der Schotte McConnor und weitere Passagiere gegen Czentovic. Wie erwartet, gewinnt der Weltmeister die erste Partie und McConnor fordert ihn daraufhin zu einer Revanche her...

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