Figurensprache

McConnor und Czentovic

Die Figuren der Schachnovelle werden durch ihren ausgewählten Wortschatz und ihre Art zu sprechen charakterisiert: Sie gehören der gehobenen bildungsbürgerlichen Gesellschaftsschicht an, die sich gelegentlich auch der französischen Sprache bedient. Sie verwenden eine gehobene Sprache, die reich an bildhaften Vergleichen und Fremdwörtern ist (siehe Worterklärungen).

Der Schotte McConnor berichtet dem Ich-Erzähler zum Beispiel, er sei auf die Forderung Czentovics nach einem Honorar eingegangen. Als der Erzähler darauf empört reagiert, rechtfertigt McConnor seine Entscheidung mit dem Satz: „C’est son métier“ (S. 31), was bedeutet: „das ist sein Beruf“.

Den geringsten Anteil an wörtlicher Rede besitzt der als maulfaul (S. 16) beschriebene Mirko Czentovic. Seine Redebeiträge beschränken sich zumeist auf informative, das Schachspiel betreffende Aussagen. Einige seiner Äußerungen in der Erzählung stehen hingegen im Widerspruch zu seiner mangelnden Bildung.

In seiner Jugend gilt Czentovic als „Bauernbursche, aus dem auch nur ein einziges publizistisc...

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