Bildliche Sprache

Der Autor benutzt in der Novelle häufig eine bildhafte Sprache. Mit Metaphern, Vergleichen, Personifizierungen und Symbolen verdeutlichen der Ich-Erzähler und Dr. B., der seine Lebensgeschichte erzählt, die beschriebenen Sachverhalte und ihre Gefühle. Hier werden einige Beispiele aufgelistet:

- Schon im ersten Abschnitt der Erzählung erzählt DR. B.s. Freund metaphorisch[1], Czentovic sei ein rarer „Vogel“ (S. 7).

- Der Ich-Erzähler benutzt ein Bild um die fehlende Fantasie des Schachweltmeisters zu illustrieren: „Dieser an sich unbeträchtliche Defekt verriet einen Mangel an imaginärer Kraft und wurde in dem engeren Kreise ebenso lebhaft diskutiert, wie wenn unter Musikern ein hervorragender Virtuose oder Dirigent sich unfähig gezeigt hätte, ohne aufgeschlagene Partitur zu spielen oder zu dirigieren“ (S.16). Schon als er jung war „sass er stur im Zimmer herum mit jenem leeren Blick, wie ihn Schafe auf der Weide haben“ (S. 10).

Später vergleicht der Erzähler Czentovics Trägheit: Sie war „wie ein einzelner Faden Gold in einen Zentner tauben Gesteins“ (S. 23). 

- Der Erzähler spricht in Bezug auf das Scha...

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