Rezension

Stefan Zweigs Novelle „Angst“, welche der junge österreichische Schriftsteller bereits 1910 verfasst, aber erst nach dem Ersten Weltkrieg veröffentlicht hat, scheint auf dem ersten Blick eine einfache Geschichte über Ehebruch und Schuld zu sein. Doch bereits nach den ersten paar Sätzen, als eine unbekannte Frau den Weg der Hauptprotagonistin Irene Wagner versperrt und deren Untreue herausschreit, nimmt die Handlung eine ungeahnte dramatische Wendung.

Irene ist verheiratet, hat zwei Kinder und führt anscheinend ein glückliches Leben mit ihrem Ehemann Fritz, der Rechtsanwalt ist. Aus Langeweile und Lust auf Abenteuer unterhält die aus gutbürgerlichem Hause stammende und wohlsituierte Irene Wagner eine Af...

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