Inhaltsangabe

Stefan Zweig hat die Novelle “Angst” nach eigenen Angaben im Jahre 1910 verfasst. Sie erzählt die Geschichte der verheirateten, gutbürgerlichen Frau Irene Wagner, die anscheinend ein glückliches und komfortables Leben mit dem Anwalt Fritz Wagner und ihren beiden Kindern führt. Aus Langeweile unterhält sie eine Affäre mit dem jungen erfolgreichen Pianisten Musiker Eduard. Irene hat Angst, bei ihrem Ehebruch erwischt zu werden. Als eine unbekannte Frau in ihr Leben tritt, die ihr Geheimnis zu kennen scheint, gerät Irene zunehmend unter Druck.

Zu Beginn der Novelle verlässt Irene gerade die Wohnung ihres Geliebten. Geplagt von Gewissensbissen über ihre Untreue übermannt sie die Angst, erkannt zu werden. Deshalb trägt sie einen Schleier vor dem Gesicht. Als sie das Wohnhaus des Geliebten verlassen möchte, versperrt ihr eine unbekannte Frau den Weg. Irene möchte an ihr vorbeigehen, diese lässt sie aber nicht passieren, sondern konfrontiert sie stattdessen laut mit ihrem Ehebruch. Die Frau, die behauptet, Eduards ehemalige Geliebte zu sein, weiß anscheinend alles über ihre Affäre mit ihm. 

Irene ist völlig überwältigt von dieser unerwarteten Begegnung und weiß sich nicht anders zu helfen, als der Frau Geld anzubieten. Danach ergreift sie die Flucht, indem sie in ein Taxi steigt. Sie hat aber durch die Bestechung der Unbekannten zu wenig Geld und muss nach einer kurzen Fahrt zu Fuß nach Hause gehen. Zu Hause angekommen, fragt sie ihr Ehemann Fritz, wo sie denn so lange geblieben sei. Vor lauter Angst hat Irene vergessen, sich eine gute Ausrede zurechtzulegen, und improvisiert eine neue Lüge. Ihr Mann bemerkt ihre Nervosität. Am nächsten Tag spielt Irene die Szenarien des Vortag...

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