Literarischer Hintergrund

Insbesondere die Hauptstadt Wien, die um 1900 fast zwei Millionen Einwohner zählt, bildet ein Sammelbecken für künstlerische Talente aus dem ganzen österreichischen-ungarischen Reich. Die Hauptstadt erlebt um die Jahrhundertwende eine kulturelle Blütezeit in der Musik, der Malerei, der Architektur, der Philosophie, der Mathematik und Medizin und vor allem auch in der Literatur. 

Der hierdurch entstehende florierende Kulturbetrieb zwischen den Jahren 1890 und 1910 wird als „Wiener Moderne“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch nicht unproblematisch, denn in der Zeit der 1890er Jahre bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs entwickeln sich zahlreiche literarische Strömungen, wie zum Beispiel der Impressionismus, die Décadence, der Neoklassizismus oder der Symbolismus. Daher dient die „Jahrhundertwende“ eher als Hilfsbegriff zur Subsumierung der zu dieser Zeit vorherrschenden Richtungen.

Die „Wiener Moderne” bezeichnet bezüglich des gesellschaftlichen Hintergrunds eine Krise von Identität, Kultur und S...

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