Die Frau um die Jahrhundertwende

Die Welt, aus der er schuf, habe der Krieg zerstampft, sodass „seine ganze Kultur für lange oder für immer vernichtet scheint“, urteilte Stefan Zweig 1922.

Anfang des 20. Jahrhunderts dominiert ein sehr konservatives Frauenbild. Die Gesellschaft ist patriarchalisch organisiert. Der Mann verdient das Geld und die Frauen sind für Haushaltsführung, Kindererziehung und Erfüllung der Wünsche ihres Mannes zuständig. Die machtvollen Männer haben Privilegien, wie Recht auf Bildung und Wahlrecht, worüber die Frauen nicht verfügen. Nur wenige Frauen sind als Schriftstellerinnen tätig und publizieren. Um 1900 gibt es in Wien 600 Kaffeehäuser, die hauptsächlich von Männern besucht werden. Frauen dürfen nur in männlicher Begleitung in diesen Lokalen erscheinen!

Nur allmählich wandelt sich diese Sit...

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