Erzähler und Erzählhaltung

Der Erzähler 

Der unabhängige auktoriale Erzähler in Stefan Zweigs Novell Angst ist außerhalb der von ihm dargestellten Welt positioniert. Er ist nicht in die Handlung involviert und damit ein heterodiegetischer Erzähler. Er weiß, was vor der Handlung geschehen ist, und informiert den Leser darüber: „ Es war nicht das erste Mal, dass sie den gefahrvollen Besuch wagte, dieser jähe Schauer ihr keineswegs fremd, immer unterlag sie trotz aller innerlichen Gegenwehr bei jeder Heimkehr solchen grundlosen Anfällen unsinniger und lächerlicher Angst. Der Weg zum Rendezvous war unbedenklich leichter.“ (S. 5). 

Der Erzähler behält die Außensicht in Bezug auf die Erpresserin. Er kennt ihre Gefühle und Gedanken nicht und drückt nur aus, was sie sagt oder tut: „Die Frau sah sie höhnisch an. Diese schlotternde Angst...

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