Inhaltsangabe

In der Stadt Theben wütet die Pest, die Bevölkerung ist verängstigt. Tiere und Menschen sterben zuhauf, die Felder sind nicht mehr fruchtbar. Die Menschen legen Lorbeer- und Ölzweige auf die Altäre und flehen ihren König Ödipus um Hilfe an. Ödipus ist mitfühlend und identifiziert sich mit den Leiden seines Volkes. Er beauftragt seinen Schwager Kreon, den Rat des Apollon-Orakels einzuholen. Kreon berichtet, die Pest könne nur dann ausgemerzt werden, wenn man den Mörder des ehemaligen Königs Laios finde. Laios war der Vorgänger Ödipus' auf dem thebanischen Königsthron, Ödipus heiratete nach dessen Tod die zurückgebliebene Witwe Iokaste. Ödipus gibt die öffentliche Zusage, der Suche nach dem Mörder des Laios Genüge zu tun.

Das Volk beteuert seine Unwissenheit, was den Mordfall Laios betrifft. Der Chorführer rät, eine zweite Meinung einzuholen, nämlich die des blinden Sehers Teiresias. Dieser gibt verwirrende Andeutungen über Ödipus' Schicksal von sich, weswegen es zum Streit zwischen den beiden kommt. Der König beschuldigt außerdem seinen Schwager Kreon der fehlenden Loyalität gegenüber dem Königshaus. Seine Frau Iokaste, die Witwe des Laios, mahnt sie, den Streit beizulegen, ebenso wie der Chor, der verlangt, dass sich der König auf die Abwendung der Pest konzentrieren solle....

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