Ödipuskonflikt und Ödipuskomplex

In Anlehnung an die griechische Sage von König Ödipus, der unwissend seine Mutter heiratete und seinen Vater erschlug, führte Sigmund Freud (1916-1917) die Bezeichnung „Ödipuskonflikt“ in die Psychoanalyse ein. Der Begriff kennzeichnet bestimmte frühkindliche Beziehungen zu den Eltern.

Unter dem Ödipuskonflikt versteht man die bei Kindern hauptsächlich in der phallischen Phase sich entwickelnden Liebesgefühle und sexuellen Wünsche gegenüber dem gegengeschlechtlichen Elternteil. Der Sohn hat beispielsweise das Verlangen, die Mutter ganz für sich in Besitz nehmen zu wollen. Der gleichgeschlechtliche Elternteil (im Beispiel der Vater) wird dabei als st...

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