Charakterisierung Iokaste

Streitschlichterin

Iokaste ist die Königin von Theben. Nach dem Tod ihres Mannes Laios und nachdem Ödipus die Stadt vom Fluch der Sphinx befreit hatte, heiratet sie ihn. Mit Ödipus hat sie vier gemeinsame Kinder, zwei Mädchen und zwei Jungen: Antigone, Ismene, Polyneikes und Eteokles.  Hiermit ist Iokaste die Witwe des Laios und zugleich die Frau und die Mutter des Ödipus.

Iokaste stellt sich zwischen ihren Ehemann, König Ödipus, und ihren Bruder Kreon, als zwischen den beiden ein heftiger Streit entbrannt ist. Beide scheinen sie als Streitschlichterin zu akzeptieren, denn sie behandelt die erwachsenen Männer, als seien sie ihre Kinder, und fragt sie, ob sie sich nicht „schämen“ würden, ihre eigenen Ziele über die Gesundheit des Volkes zu stellen (63f.). Im Folgenden weist sie Kreon an, nach Hause zu gehen, und bittet ihren Mann in den Palast. Auf diese Weise beweist sie, wie wichtig ihr das Leid der Bevölkerung ist und dass sie trotz der familiären  Streitigkeiten den Überblick behält. Sie will für einen gerechten Ausgleich sorgen.

Als Teiresias, Kreon und Ödipus sich streiten, lässt sie sich weder von der Sympathie für ihren Bruder noch von den Gefühlen für ihren Mann leiten....

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