Siddhartha

Hermann Hesse hat seine Erzählung Siddhartha. Eine indische Dichtung zwischen 1919 und 1922 verfasst. Psychische Probleme und eine Schreibblockade machten die Niederschrift seines Werks Siddhartha zu einer großen Herausforderung für den Schriftsteller. Das erste Teil des Manuskripts wird im Juli 1920 beendet, aber dann gerät das Werk anderthalb Jahre lang ins Stocken, bevor der Autor dazu bereit ist, den zweiten Teil zu verfassen. Seine Dichtung erzählt die Geschichte von Siddhartha, dem wissensdurstigen Sohn eines Brahmanen, der sich mit den Lehren der Brahmanen, der Samanas und Buddhas nicht zufrieden gibt, sondern immer wieder aufs Neue nach Erkenntnissen sucht.

Unsere Kapitelzusammenfassung vermittelt Dir einen detaillierten Überblick über den gesamten Inhalt der erdichteten indischen Erzählung. Sie wird durch eine Inhaltsangabe, eine kurze Zusammenfassung und eine Figurenkonstellation ergänzt, welche jede für sich auch einen leicht verständlichen Überblick über den komplexen Handlungsverlauf verschaffen. Anschließend werden die Hauptpersonen der Erzählung, Siddhartha und sein Freund Govinda, Gotama Buddha, die Kurtisane Kamala, der Kaufmann Kamaswami, der Fährmann Vasudeva und Siddharthas Sohn, ausführlich beschrieben. Darüber hinaus werden auch noch einige Nebencharaktere behandelt.

Unser Dokument Epoche befasst sich mit der schwierigen Entstehung von Siddhartha. In Bezug dazu werden die autobiografischen Züge im Werk beleuchtet und die Quellen, die Hermann Hesse verwendet hat, geschildert. Anschließend wird der Begriff der Individuation im Rahmen der Persönlichkeitstheorie von C. G. Jung näher erläutert. Die Individuation stellt den psychischen Reifungs- und Wandlungsprozess dar, welcher die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit des Menschen zum Ziel hat.

Anschließend wird das bedeutende Interesse an der indischen Philosophie am Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland geschildert, bevor der Buddhismus und der Taoismus, die beiden in Hermann Hesses Siddhartha eine entscheidende Rolle spielen, unter die Lupe genommen werden. Danach wird die indische Dichtung aus verschiedenen Winkeln heraus in den Blick genommen: Als Bildungs- und Entwicklungsroman, als Märchen und als Werk der Neuromantik. Des Weiteren werden ihre Rezeption und Kritik untersucht.

Unsere umfassende Analyse erläutert folgende Punkte: Titel, Zeit und Ort, Zeitstruktur, Erzählzeit und Erzählte Zeit, Aufbau, Sprache, Erzähltechnik, Stilmittel, Motive (Schatten, Singvogel und Schlange) und schließlich die beiden wichtigen Träume und Visionen, die in Siddhartha zu finden sind. Bevor das Werk rezensiert wird, beschäftigt sich unsere ausführliche Interpretation mit den fünf Hauptthematiken der Dichtung: Dem Fluss, der Kreissymbolik, der „Suche, Selbstentfremdung und Selbstfindung“, den „Lebenswegen, der Erfahrung und Erkenntnis“ und „Dem Lächeln der Erleuchtung“.

 

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