Erzählltechnik

Robinson Crusoe ist der Ich-Erzähler der Geschichte. Er verkörpert die Hauptfigur der Handlung. Eine solche Person bezeichnet man als einen homodiegetischen Erzähler. Aus seiner Perspektive wird alles, was passiert, alles, was gesehen wird, geschildert. Seine direkten Mitteilungen vermitteln den Lesern*innen ein besonders tiefes Gefühl der Verbundenheit und eine besondere Nähe zum Geschehen, weil die Ereignisse, die er erlebt, die Gedanken und die Gefühle, die er beschreibt, wahr und authentisch erscheinen.

Der Roman ist sehr monologisch erzählt. Es gibt nur wenige Dialoge. Kurze wörtliche Rede wird am Anfang der Erzählung in den drei ersten Kapiteln verwendet. Einige Gespräche mit Freitag werden wiedergegeben, nachdem dieser Englisch gelernt hat. Auch erscheinen mehrere Passagen mit direkter Rede gegen Ende, als der englische Kapitän auf der Insel landet, welche die Erzählung lebendiger machen. 

In den vielen Jahren, in denen Robinson allein und einsam auf der Insel lebt, führt er Selbstgespräche, wie dieses: „Dies alles“,...

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