Charakterisierung Peter Elias Alder

Schwere Kindheit

Peter Elias Alder wird im Jahr 1803 als Sohn der Bäuerin Virgina „Nulfin“ Alder und des Eschberger Kuraten Benzer geboren. Wie alle unehelichen Kinder des Kuraten erhält er Benzers Vornamen Elias als Zweitnamen. Peter ist der ältere Bruder von Elsbeth Alder und gilt als Cousin des Protagonisten Johannes Elias Alder. Als Kind ist Peter kaum jungenhaft, hat als Erwachsener „keinen Bartwuchs, war klein von Gestalt, im Gesicht die Spuren von Blattern, am Körper drahtig“ (S. 122). Er hat „nußbraun[e]“ Augen, „krauses Haar“ und bleibt zeitlebens „klein von Gestalt“ (S. 122). Nulf Alder, der Mann seiner Mutter, misshandelt den jungen Peter. So bricht er Peter den Arm, als dieser Süßigkeiten stiehlt (S. 68). Der gebrochene Arm bleibt Peters Leben lang verkrüppelt, wodurch er (wie Elias und Elsbeth) körperlich durch ein „unverkennbare[s] Mal“ (S. 122) gekennzeichnet ist.

Sadismus und Geltungssucht

Peter verhält sich von klein auf gemein und böse zu allen Lebewesen. Er ist derjenige, der aus Rache an Nulf Alder den ersten Brand in Eschberg legt (vgl.: S. 72 f.). Dabei bricht er dem Kater seiner Schwester die Pfoten (S. 73). Als Erwachsener verweist er Nulf und Nulfin lieblos und kalt aus der Wohnstube des Hofes, nachdem er diesen zu seinem Eigentum gemacht hat (vgl.: S. 121). Dort quält Peter das Vieh, sticht einer Sau die Augen aus und schneidet einem Kalb den Schwanz ab (vgl.: S. 122).

Die Dorfhure Burga veranlasst er mit der Hilfe von Elias‘ Stimmenimitationstalent dazu, sich selbst zu demüt...

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