Charakterisierung Johannes Elias Alder

Abstammung und Andersartigkeit

Johannes Elias Alder ist der Protagonist des Romans. Er wird am 24. Juni 1803 als unehelicher Sohn der Bäuerin Agathe „Seffin“ Alder und des Eschberger Kuraten Elias Benzer geboren. Wie alle unehelichen Kinder des Kuraten erhält er dessen Vornamen Elias als Zweitnamen, wird jedoch als Einziger auch bei diesem gerufen. Elias kennt als seinen Vater Joseph „Seff“ Alder, den Ehemann seiner Mutter. Elias‘ älterer Bruder heißt Fritz, später erhält Elias noch einen jüngeren Bruder, den mongoloiden Philipp. Philipp ist der einzige Mensch, zu dem Elias dank ihrer gemeinsamen Liebe zur Musik auf emotionaler Ebene Zugang findet (S. 93 f.).

Als kleines Kind zeichnet sich Elias durch eine „gläserne Stimme“ (S. 31) aus, die sich lediglich in einem schrill pfeifenden Ton artikuliert. Seine schiere Präsenz scheint seine Umgebung in Angst zu versetzen. So stellt sogar Seff Alder während der Taufe fest: „Gottverreckt mit dem Bub ist etwas falsch!“ (S. 29). Mit der Musik kommt Elias bereits in Kontakt, als die Hebamme nach seiner Geburt zu singen beginnt (vgl.: S. 18). Als während seiner Taufe die Orgel zu spielen beginnt, „jubilierte [Elias] über die Entdeckung der Musik“ (S. 29). Bereits als Kleinkind ist Elias‘ Gehör so gut entwickelt, dass er draußen die Schneeflocken fallen hören kann, wenn er nachts drinnen im Bett liegt (vgl.: S. 30).

Verwandlung und Äußeres

Im Alter von fünf Jahren glaubt Elias, dass ein wasserversc...

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