Charakterisierung Elsbeth Alder

Abstammung, Aussehen und Fähigkeiten

Elsbeth Alder ist Peter Alders jüngere Halbschwester und gilt somit als Elias Alders Cousine. Sie wird im Jahr 1808 als Tochter von Nulf und Virgina Alder, genannt Nulfin, geboren. Bereits zu der Zeit, als sie noch ein Fötus ist, kann Elias ihr Herz schlagen hören, und er empfindet ihren Herzschlag als den „Klang der Liebe“ (S. 52). Von da an glaubt Elias, Elsbeth sei „ihm seit Ewigkeit vorbestimmt“ (S. 38). Er rettet ihr später zwei Mal das Leben: Einmal, als der Hof ihres Vaters abbrennt (vgl.: S. 77 f.), und zum zweiten Mal, als Elsbeth aufgrund eines Schwächeanfalls vom Kutschbock zu fallen droht (vgl.: S. 140). Elsbeth hat „laubgelbe[s] Haar (S. 91) und ist ein „schönes, sehr zierliches Fräulein“ mit „auffällig dunkle[m] Teint“, „einem „Knollennäschen“ (S. 100) und „dunkle[r] Stimme“ (S. 203).

Ebenso wie Elias und ihr Bruder Peter hat jedoch auch Elsbeth einen körperlichen Makel, einen „kaum merkliche[n] Gehfehler“ (S. 177). Dafür besitzt sie zeitlebens „einen gewissen Verstand“ (S. 100) und entwickelt als Jugendliche ein Talent für Handarbeit: Sie fertigt „Damaststickereien“ (S. 135) an, die sie auf Peters Wunsch hin regelmäßig auf dem Markt im nächsten Ort Götzberg zum Verkauf anbietet. Diesen Zeitvertreib gibt Elsbeth jedoch im Alter zugunsten der Arbeit auf dem Hof auf (vgl.: S. 203).

Charakter und Naivität

Elsbeth ist „von ausgeglichener Art und gutem Charakter“ (S. 99), was ihr erlaubt, mit den Härten des dörflichen Bauerndaseins oh...

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