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Der Panther

Das Gedicht „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke (1875-1926) wurde um 1902/1903 in Paris geschrieben und erschien in der Gedichtsammlung „Neue Gedichte“, die der Autor in den Jahren 1907/08 in zwei Teilen veröffentlichte.

Das Gedicht „Der Panther“ ist in drei Strophen zu je vier Versen gegliedert, die alle eine monotone Gleichförmigkeit aufweisen. Dafür sorgt unter anderem das durchgehende jambische Metrum mit fünf Hebungen pro Vers. Lediglich der letzte Vers weicht von dieser Struktur ab und weist nur vier Hebungen auf. Aber auch der Kreuzreim abab cdcd efef mit dem regelmäßigen Wechsel der Kadenzen, beginnend mit einer weiblichen Kadenz, trägt zu der Gleichmäßigkeit des Klanges bei.

Das Gedicht handelt von einem Panther, der in einem Käfig gehalten wird und an der Gefangenschaft zugrunde geht. Die erste Strophe des Gedichts konzentriert sich auf den Blick des Panthers, die zweite widmet sich seinem geschmeidigen Gang, die dritte fokussiert sich auf das Auge des Tieres und seine Wahrnehmung der Außenwelt. Das Fazit lautet letztendlich, dass der Panther zwar äußerlich immer noch wie eine Raubkatze aussieht, innerlich jedoch längst aufgehört hat, eine zu sein.

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