Ricos und Oskars Angst

Inhalt

Rico

Sowohl Rico als auch Oskar leiden unter verschiedenen Ängsten. Rico fürchtet sich besonders vor den Tieferschatten, die in der verlassenen Wohnung umherhuschen, weil er nicht einordnen kann, durch was sie verursacht werden: „Manchmal glaube ich, hinter den Schatten in der Bonhöfer-Wohnung noch tiefere Schatten zu sehen, die durch die leeren Zimmer huschen. […] Deshalb ziehe ich mir vor dem Einschlafen meistens die Decke über den Kopf.“ (S. 46)

Viel größere Angst hat er vor Wasser und vor dem Ertrinken: „Vor nichts habe ich so große und so schreckliche Angst wie vor Wasser.“ (S. 184). Diese Angst liegt vermutlich darin begründet, dass sein Vater bei einem Angelausflug im Meer ertrunken ist: „Mein Papa ertrank im tiefen blauen Meer“ (S. 212). Rico hat auch noch nie zuvor jemandem die Geschichte vom Tod seines Vaters erzählt: „Ich hab noch nie jemandem davon erzählt, wie Papa gestorben ist. Das geht keinen was an.“ (S. 37). Er erzählt sie aber später Simon Westbühl, weil er ihm vertraut und sich bei ihm sicher ...

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