Sprache

Einfache detaillierte Sprache

Bei Ray Bradburys Fahrenheit 451 handelt es sich um einen sprachlich ein einfachen und verständlichen Roman, in dem nicht besonders viele Fremdwörter oder Fachbegriffe verwendet werden. Beatty spricht doch einmal vom „perpetuum mobile“ (S. 135), einer (aus physikalischer Sicht unmöglichen) Maschine in konstanter Bewegung.

Fremdsprachen werden in der Erzählung nicht verwendet. Der Wortschatz entspricht dem allgemein üblichen. Es kommen keine Dialekte oder eine besonders derbe Sprache vor, außer einmal, als Beatty Clarisse McClellan als eine „Schlampe“ (S. 133) bezeichnet.

Besonders auffällig ist, dass in diesem Roman sehr viele Adjektive verwendet werden, die detaillierte und präzise Bilder im Kopf des Lesers entstehen lassen. Guy Montag geht zum Beispiel „die mitternächtliche Straße entlang, zur Untergrundbahn, wo der Lufttriebzug lautlos durch das geschmierte Rohr unter der Erde glitt und ihn mit einem Schwall schaler Wärme entließ und der gelbgekachelten Rolltreppe übergab“ (S. 18). Der Sanitäter, der Mildred nach ihrem Selbstmordversuch rettet, wird wie folgt beschrieben: „Ein unpersönlicher Kerl in einem immer gleich sauberen rostbraunen Overall“ (S. 20).

Clarisse trägt, als Guy ihr zum ersten Mal begegnet, ein weißes Kleid (vgl. S. 19). Sie stellt damit einen Kontrast zu den Kollegen von Guy und zu Guy selbst dar: „Diese Männer mit ihrem schwarzen Haar...

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