Kapitelzusammenfassung

Agnes ist ein Roman mit vielen kurzen Kapiteln. Die Handlung schwankt zwischen der Grundgeschichte und einer „Geschichte in der Geschichte“, Fiktion und Wirklichkeit vermischen sich – da kann man leicht den Überblick verlieren. Diese tabellarische Übersicht hilft Dir dabei, Dich in diesem Roman schnell und problemlos zu orientieren. Zur Erleichterung der Arbeit ist jedes der 36 Kapitel in der großen Tabelle angegeben und mit Seitenzahlen, darin auftretenden Personen, Zeitangaben und Handlungsort versehen. Und das Wichtigste: Die Ereignisse und Gedanken jedes Kapitels sind kurz und knapp für Dich zusammengefasst – natürlich in leicht verständlicher Sprache.

Kapitel 1

Seite: 9-12

Schauplatz: Chicago, in der Wohnung des Erzählers

Zeit: Winter

Personen: Erzähler, Agnes, Parkaufseher, Verkäufer

Inhalt: Der Erzähler ist allein in seiner Wohnung. Er erzählt, Agnes sei tot, getötet durch eine Geschichte. Er hat sie neun Monate gekannt und mit ihr zusammengewohnt. Der Erzähler sieht sich ein Videoband mit Aufnahmen von einem Ausflug in den Hoosier National Forest an, den er am Columbus Day mit Agnes gemacht hat. Er erinnert sich: Agnes hatte viele Ängste, und ihre Ängste verstärkten sich immer mehr. Je schlimmer sie wurden, desto mehr klammerte sie sich an ihn in der Zeit vor ihrem Tod.

Kapitel 2

Seite: 13-16

Schauplatz: Public Library (Bibliothek)

Zeit: Neun Monate vorher, April

Personen: Erzähler, Agnes

Inhalt: Rückblende: Der Erzähler recherchiert in der Bibliothek für ein Buch über Luxuseisenbahnen, an dem er schreibt. Dabei sieht er Agnes zum ersten Mal. Er ist sofort interessiert an ihr und schaut oft zu ihr hin. Er kann sich nicht gut konzentrieren. Als er eine Pause macht und rauchen geht, setzt sie sich neben ihn. Er gibt ihr Feuer, und es entsteht etwas Smalltalk. Am Ende fragt er sie, ob sie morgen wiederkäme, was sie bejaht.

Kapitel 3

Seite: 17-21

Schauplatz: Public Library, Coffee Shop

Zeit: Die nächsten beiden Tage

Personen: Erzähler, Agnes, Herbert, eine fremde Frau

Inhalt: Agnes und der Erzähler begegnen sich am nächsten Tag erneut in der Bibliothek. Sie verbringen wieder die Raucherpause gemeinsam. Es scheint, als seien sie einander vertrauter geworden. Agnes erzählt eine Geschichte, in der einer ihrer Bekannten, Herbert, in einer Bar plötzlich von einer fremden Frau geküsst worden sei.

Am Tag darauf gehen Agnes und der Erzähler in einen Coffee Shop. Sie unterhalten sich, und Agnes erzählt ein wenig über sich. Sie zeigt aber nicht viel Interesse an dem, was der Erzähler über sich selbst verrät.

Kapitel 4

Seite: 22-25

Schauplatz: Vor/in einem chinesischen Restaurant, im Doral Plaza (Wohn-gebäude des Erzählers)

Zeit: Nach ein paar Wochen

Personen: Erzähler, Agnes, eine Frau, ein paar Fuß-gänger, Frau vom Notfall-dienst, Sanitäter, Verkäufer

Inhalt: Ein paar Wochen lang begegnen sich der Erzähler und Agnes immer wieder in der Bibliothek und lernen sich kennen. Schließlich lädt er sie zum Essen ein. An dem Abend der Verabredung findet der Erzähler vor dem Restaurant eine junge Frau tot vor. Er holt einen Krankenwagen, der gleichzeitig mit Agnes vor dem Restaurant ankommt.

Beim Essen erzählt Agnes von ihrer Todesangst. Sie habe Angst vor der Leere, die der Tod mit sich bringe. Der Erzähler versucht, sie aufzubauen, doch sie bleibt bei ihrer Einstellung.

Auf dem Weg zu seiner Wohnung begegnen sie einem Verkäufer, der in einem kleinen Geschäft unten im Wohngebäude des Erzählers arbeitet.

Im Fahrstuhl küssen sich Agnes und der Erzähler.

Kapitel 5

Seite: 26- 28

Schauplatz: In der Wohnung des Erzählers

Zeit: Am Abend und am nächsten Morgen nach dem Date

Personen: Erzähler, Agnes, Religions-lehrerin, Agnes‘ Eltern

Inhalt: Der Erzähler und Agnes schlafen miteinander. Es ist für Agnes das erste Mal.

Am nächsten Morgen unterhalten die beiden sich darüber, dass sie nicht an ein Leben nach dem Tod glauben. Agnes konnte schon als Kind zu keinem Glauben finden, und ihre Sonntagsschullehrerin war ihr auch keine Inspiration. Der Erzähler meint, man hinterlasse im Leben aber Spuren, und durch diese lebe man in irgendeiner Form für immer. Er sagt, er selbst wolle allerdings keine Spuren hinterlassen. Agnes widerspricht ihm – schließlich schreibe er Bücher.

Kapitel 6

Seite: 29-33

Schauplatz: Beim Erzähler

Zeit: Am gleichen Tag, mittags

Personen: Erzähler, Agnes, Agnes‘ Eltern, Ver-käufer, Agnes‘ Nachbars-tochter Jennifer

Inhalt: Agnes findet heraus, dass der Erzähler früher einmal fiktive Werke geschrieben hat, was sie sehr interessiert. Sie kommen auf das Thema Stonehenge, und Agnes äußert, es sei vielleicht ein Zeichen, das von Leuten gesetzt wurde, die zeigen wollten, dass hier einmal Menschen gelebt hätten.

Agnes spricht auch von ihrer Kindheit. Sie sei Pfadfinderin gewesen, was sie verabscheut habe. Ihre Nachbarstochter Jenny, auch Pfadfinderin, sei bei einem Pfadfinderausflug verstorben. Agnes erzählt, sie habe Jenny gehasst, doch ihr Vater habe Jenny gemocht und sehr um das Mädchen getrauert. Agnes glaubt, er hätte nicht so sehr getrauert, wenn sie selbst gestorben wäre.

Kapitel 7

Seite: 34- 37

Schauplatz: Im Nachtzug nach New York

Zeit: Die nächsten Tage

Personen: Erzähler, Sitznach-barin, ein junger Mann, Paco

Inhalt: Der Erzähler fährt mit dem Zug nach New York, wo er sich Bücher für seine Recherchen besorgen möchte. Nun, da Agnes in sein Leben getreten ist, ist er wieder produktiver geworden.

Im Zug begegnet er einem Masseur, der ihm etwas zu aufdringlich wird. Der Erzähler unterhält sich mit seiner Sitznachbarin. Sie ist auf dem Weg zu ihrem Liebsten, einem Mann namens Paco. Sie kenne ihn nur von einem Foto und durch die Briefe, die er ihr geschrieben habe, sagt sie. Doch sie sei sehr verliebt und voll romantischer Vorfreude. Der Erzähler warnt sie davor, sich mit einem Fremden zu treffen, meint dann aber, es werde ihr schon nichts passieren.

Kapitel 8

Seite: 38-46

Schauplatz: Bei Agnes, in Agnes‘ Wohnviertel

Zeit: Nach den fünf Tagen, am Sonntag

Personen: Erzähler, Agnes, Herbert, Agnes‘ Eltern

Inhalt: Der Erzähler besucht Agnes. Sie erzählt ihm von ihrer Diplomfeier, auf der sie den Schauspieler Herbert kennengelernt habe, und von Problemen mit ihrem Vater.

Anschließend gibt Agnes ihm eine selbst geschriebene Geschichte zu lesen, die er gleich überfliegt. Sie handelt davon, dass sie sich verfolgt fühlt von einem Mann, der immer bei ihr, sogar in ihr ist, sie aber dabei nicht berührt.

Der Erzähler ist neidisch auf Agnes‘ Geschichte. Er kritisiert an ihr und ihrer Geschichte herum, woraufhin Agnes die Geschichte löscht.

Die beiden gehen spazieren. Später erz...

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