Rezeption und Kritik

Die meisten Kritiker waren von dem Roman „Agnes“ positiv beeindruckt, auch und besonders mit Hinblick darauf, dass es sich um ein literarisches Debüt handelt. Der Roman wurde in seinem Erscheinungsjahr 1998 in der Fernsehsendung „Literaturclub“ besprochen. Hier zeigten die Kritiker größtenteils eine positive Haltung zu dem Werk, mit Ausnahme von Elke Heidenreich, bei der der Roman Empörung ausgelöst hat. Sie bezeichnete ihn als „konstruiert”, „kalt” und „blutarm“, als „eine Bankrotterklärung ans Leben” und meinte, das Buch sei „grauenhaft zu lesen“. Andreas Isenschmidt dagegen fand den Roman „absolut entzückend und exzellent”, und Adolf Muschg betonte, dass man dem Autor „absolut superbes Handwerk” bestätigen könne. Auch die weiteren Aussagen waren grundsätzlich nicht ablehnend, wenn auch über die Deutung der Geschlechterproblematik, die im Buch thematisiert wird, hitzig diskutiert wurde.

In den Zeitungen wurde der Roman ebenfalls sehr gelobt. Der Spiegel schrieb am 19. 10. 1998, „Agnes“ sei eine „re...

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