Motive und Symbole

Motive

Ein besonders auffälliges Stilmittel in „Agnes“ sind die immer wiederkehrenden Motive, die viel zu der Stimmung im Roman beitragen. Die auffälligsten Motive sind die Erwähnung von Kälte und Wärme, die Todesthematik, die Blicke der Figuren und die Beschreibung des Lichtes oder der Dunkelheit.

Blicke:

Die Blicke der Titelheldin und des Erzählers werden besonders häufig beschrieben in der Phase des Kennenlernens, weil sie auch die erste Form der Kontaktaufnahme darstellen:

- „Nur ihr Blick war außergewöhnlich, als könne sie mit ihren Augen Worte übermitteln“, (S. 14).

- „Immer wieder schaute ich zu ihr herüber (…) Sie reagierte nicht, sah nie auf, dennoch war ich mir sicher, daß (sic) sie meine Blicke bemerkte“, (ebd.).

- „Sie wandte sich mir zu, als sei sie überrascht, aber in ihren Augen sah ich keine Überraschung, sah ich etwas, was ich nicht verstand“, (S. 15).

- „Als Agnes gegen Mittag erschien, nickte sie mir wieder zu. (…) Nach vielleicht einer Stunde zog sie ihre Zigaretten aus dem Rucksack, blickte kurz darauf und dann zu mir herüber“, (S. 17).

- „Agnes schaute quer durch den Raum, als habe sie jemanden entdeckt“, (S. 24).

Licht:

Die oft beschriebenen Lichtverhältnisse schaffen einen Eindruck von der Stimmung in verschiedenen Situationen:

- „Ich habe das Licht gelöscht und schaue hinaus auf die beleuchteten Spitzen der Wolkenkratzer, auf die amerikanische Flagge, die der Wind irgendwo im Licht eines Scheinwerfers hin und her schlägt“, (S. 9)....

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