Film

Der Film „Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders“ aus dem Jahr 2006, inszeniert vom deutschen Regisseur Tom Tykwer, beginnt mit einer Vorblende. Der erwachsene Jean-Baptiste Grenouille sitzt im Gefängnis von Paris. Er wird aus seiner Zelle hinausgeführt, anschließend wird vor der wartenden Menschenmenge sein Todesurteil verkündet.

Die Verfilmung wird von einer männlichen Off-Stimme begleitet, die in ausgewählten Szenen die Funktion des Erzählers im Buch übernimmt. So gibt die Stimme zu Anfang beispielsweise einen Überblick über die Lebensumstände und Gerüche der Menschen im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Auch kommt die Stimme immer dann zu Wort, wenn eine der Nebenfiguren (Madame Gaillard, Gerber Grimal) verstirbt, sobald Grenouille diese verlassen hat.

Wie im Roman spricht der Protagonist im Film selbst nur sehr wenig. Stattdessen übernimmt die Hintergrundstimme die Aufgabe, zusätzliche Informationen zu liefern.

Die Romanfiguren der Amme Bussie und des Pater Terrier kommen in der Verfilmung nicht vor. Im Film wird Jean-Baptiste als Baby sofort in die Obhut von Madame Gaillard gegeben. Der kleine Jean-Baptiste beschnüffelt dort den Finger eines der anderen Waisenkinder, welche ihn danach versuchen zu töten, da er ihnen unheimlich ist. Madame Gaillard verhindert dies.

Als im Waisenhaus kein Platz mehr für Grenouille ist, verkauft sie den Jungen an den Gerber Grimal. Auf dem Rückweg von Grimal wird Madame Gaillard im Film in einer Gasse von zwei Männern überfallen und ermordet. I...

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