Postmoderne

Patrick Süskinds Roman von 1985 lässt sich der Postmoderne zuordnen. Die Bezeichnung „Postmoderne“ lässt sich allerdings nur schwer definieren. Dieser Begriff kommt auch unter anderem in der Architektur oder der Kunst vor. Die Bezeichnung „Postmodernismus“ wurde vermutlich um 1930 zuerst von Frederico de Onis verwendet. Schriftsteller, Musiker und Künstler griffen die Bezeichnung auf und bezogen sie auf das eigene Schaffen, welches sich von der Moderne abgrenzte. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts spricht man in der Literatur von „Postmoderne“.

Postmodernes Schreiben wirft Fragen nach der Grenze zwischen Sprache und Bild/Inhalt auf und inwieweit Realität in Schrift ausgedrückt werden kann. In der Figur des Jean-Baptiste Grenouille wird dies daran deutlich, dass er selbst spracharm ist und das Sprechen erst sehr spät erlernt. Außerdem zweifelt er daran, dass die Sprache in der Lage sei, reale Sinneseindrücke adäquat widerzuspiegeln (S. 34: „[…] all diese grotesken Mißverhältnisse zwischen dem Reichtum der geruchlich wahrgenommenen Welt und der Armut der Sprache, ließen den Knaben Grenouille am Sinn der Sprache überhaupt zweifeln ...

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