Erzählperspektive

Der Romanerzähler tritt wertend und kommentierend auf. So findet sich bereits am Anfang des Romans der Satz: „[…] ein Mann, der zu den genialsten und abscheulichsten Gestalten dieser an genialen und abscheulichen Gestalten nicht armen Epoche gehörte“, (S. 5). Der Erzähler ist ein auktorialer, allwissender Erzähler. Dieser gibt den Rahmen der Erzählung vor und platziert sowohl die Figuren als auch den Leser in den Erzählkontext.

Zu Beginn des Romans führt der auktoriale Erzähler den Leser in die Geschichte ein. Er liefert einen Überblick über die Lebensumstände der Bevölkerung im Frankreich des 18. Jahrhunderts. „Es stanken die Straßen nach Mist, es stanken die Hinterhöfe nach Urin, es stanken die Treppenhäuser nach fauligem Holz und nach Rattendreck […]“, (S. 5).

Der Erzähler liefert Hintergrundwissen und lenkt die Wahrnehmung des Lesers in eine ...

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