Zusammenfassung Das erste Jahr

Kapitel: 1. Die Mühle im Koselbruch

Ort und Zeit: Kurz nach Neujahr in Hoyerswerda, Schwarzkollm und der Mühle im Koselbruch

Personen: Krabat, der Meister, Lobosch, ein dritter Junge, ein Bauer aus Schwarzkollm

Inhalt: Kurz nach Neujahr ziehen der vierzehnjährige Krabat, der kleine Lobosch und ein weiterer Junge als Heilige Drei Könige verkleidet durch die Dörfer der Gegend von Hoyerswerda. Als Betteljungen verdienen sie sich damit ihren Lebensunterhalt und bekommen als Entlohnung Lebensmittel von den Bauernfamilien.

Während einer Nacht, die die drei auf einem Heuboden verbringen, träumt Krabat das erste Mal von elf Raben, die er vor sich auf einer Stange sitzend sieht. Dabei hört er, wie eine fremde Stimme ihn anspricht und ihn in das Dorf Schwarzkollm in die Mühle des Meisters ruft. Auch in den nachfolgenden zwei Nächten hat er denselben Traum und beschließt schließlich, der Aufforderung der Stimme nachzukommen. Ohne sich von seinen Begleitern zu verabschieden, macht er sich auf den Weg.

Im Dorf angekommen, erfährt er, dass sich die gesuchte Mühle im Koselbruch, am Schwarzen Wasser, etwas außerhalb des Dorfes befindet. Der Bauer, der Krabat diese Information gibt, warnt ihn aber auch davor, diese aufzusuchen. Als der Junge wenig später selbst vor dem unheimlichen Gebäude steht, zögert er kurz.

Dennoch betritt er die Mühle und findet in einer Kammer sitzend einen dunkel gekleideten Mann vor. Dieser liest in einem an einer Kette befestigten Buch und trägt ein Pflaster, welches sein linkes Auge verbirgt. Als sich die Blicke beider treffen, verschwimmt Krabats Sicht sofort und der Mann steht plötzlich hinter ihm. Er stellt sich ihm als der Meister der Mühle vor, und Krabat stimmt zu, sich von ihm im Müllern und in allem anderen unterrichten zu lassen. Kaum ist Krabats Zustimmung ausgesprochen, fängt die Mühle an zu mahlen.

Kapitel: 2. Elf und einer

Ort und Zeit: Mühle im Koselbruch

Personen: Krabat, Tonda, der Meister

Inhalt: Der Meister zeigt Krabat den Schlafraum der Mühlknappen auf dem Dachboden des Gebäudes. Insgesamt zwölf Schlafplätze befinden sich in dem Raum, wovon Krabat einer zugewiesen wird mitsamt der darauf bereitgelegten Kleidung.

Der Junge legt sich zum Schlafen hin, wacht allerdings mitten in der Nacht durch elf weiße Gestalten, die sich um seine Schlafstätte herum positioniert haben, wieder auf. Sie stellen sich ihm als die elf Mühlengesellen vor.

Beim Frühstück am nächsten Morgen unterhält sich Krabat mit einem von ihnen, dem Altgesellen Tonda. Auf Nachfrage, woher die gut sitzende Kleidung, die er vom Meister erhalten hat, stamme, bekommt er die Antwort, diese komme von seinem Vorgänger, der bereits ausgelernt habe. Krabat fällt da zum ersten Mal auf, dass die Gesellen allesamt älter sind als er selbst.

Nach dem Frühstück bekommt Krabat seine erste Aufgabe zugewiesen, die darin besteht, die Mehlkammer auszufegen. Unter großen Anstrengungen versucht er, den Auftrag des Meisters zu erfüllen, schafft es allerdings nicht, da sowohl die Fenster als auch die Tür der Kammer verriegelt sind.

Um ihn zum Mittagessen zu holen, sucht Tonda ihn in der Kammer auf und säubert binnen weniger Sekunden den Raum mithilfe einer einzigen Handbewegung und ein paar gemurmelten Worten. Er bleibt Krabat jedoch eine Antwort schuldig, wie dies möglich sei.

Kapitel: 3. Kein Honiglecken

Ort und Zeit: Mühle im Koselbruch

Personen: Krabat, die Mühlengesellen, der Meister

Inhalt: Krabat muss auf der Mühle viel und hart arbeiten. Abends, wenn er sich hinlegt, ist er erschöpft und müde. Ganz im Gegenteil dazu scheint den anderen Mühlengesellen die Arbeit leicht zu fallen.

Eines Tages während der Arbeit, legt ihm Tonda das erste Mal die Hand auf die Schulter, und Krabat merkt, wie Kraft und Stärke in ihn hineinfließen. Der Altgesell mahnt ihn, dem Meister und den anderen Gesellen, besonders dem neugierigen und hinterlistigen Lyschko, nichts davon zu erzählen. Krabat hält sich daran, und in der folgenden Zeit legt Tonda ihm in günstigen Momenten wieder die Hand auf.

Mit der Zeit lernt Krabat auch die anderen Mühlengesellen besser kennen und wird darauf aufmerksam, dass Juro, der unter den Jungen als ungeschickt und nichtsnutzig gilt, von den anderen schlecht behandelt wird. Krabat spricht ihn darauf an und schlägt vor, dass dieser doch weglaufen solle, was Juro allerdings ablehnt.

Abends liegt Krabat in der Schlafkammer und ist froh über sein neues Leben in der Mühle, auch wenn es zeitweise anstrengend ist.

Kapitel: 4. Wege im Traum

Ort und Zeit: Mühle im Koselbruch

Personen: Krabat, Juro, der Meister

Inhalt: Bevor Krabat einschläft, denkt er an seine verstorbenen Eltern und an die Zeit, die er deswegen als Kind beim Pastor und dessen Frau verbracht hat. Er ist damals von ihnen weggelaufen, weil er sich an ein frommes Leben nicht gewöhnen konnte.

Als er in der Dachkammer der Mühle einschläft, träumt er davon, dass er im Sommer vor dem Meister und der Arbeit auf der Mühle flieht. Auf seiner Flucht begegnet ihm ein einäugiger Kater, und er sieht einen einäugigen Fisch im Fluss schwimmen. Er geht weiter und kommt an Tondas Grab, an dem er auf einen einäugigen Raben trifft. Nun fängt Krabat an zu rennen, kommt jedoch stets wieder bei der Mühle des Meisters an.

Aus diesem Grund scheitern auch zwei weitere Fluchtversuche, auf welchen ihm immer wieder einäugige Gestalten begegnen. Krabat weiß, dass der Meister dahintersteckt.

Schließlich gibt er auf und kehrt endgültig zurück zur Mühle. Dort redet er mit Juro und erzählt diesem, dass es unmöglich sei, wegzulaufen. Juro schlägt daraufhin vor, es zu zweit zu versuchen.

Am nächsten Mo...

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