Tod

Der Tod ist ein häufig auftretendes Motiv im Roman. Dabei tritt er zunächst als reales Ereignis auf, als Krabats Eltern verstorben sind, und Worschula, das Mädchen von Tonda, ebenfalls tot ist. Auch Jirko, der ehemalige Begleiter des Mühlenmeisters, ist verstorben.

Hinzu kommt auch, dass auf der Mühle selbst in jeder Silvesternacht ein Mühlengeselle verstirbt. In Krabats erstem Jahr ist dies Tonda (vgl. Kapitel „Ohne Pastor und Kreuz“), am Ende des zweiten Jahres ist es Michal (vgl. Kapitel „Am Ende der Reihe“).

Die verstorbenen Mühlenknappen werden dabei vom Meister ausgesucht. Er selektiert die Gesellen, entscheidet scheinbar willkürlich über Leben und Tod. Der Meister scheint die Personifizierung des Todes, welcher jedoch am Ende der Erzählung auf der Mühle selbst verbrennt. Deutlich wird die starke Verbindung zwischen dem Tod und der Mühle im Koselbruch. Alle Todesfälle stehen in direkter oder zumindest in indirekter Verbindung zur Mühle des Meisters.

Der Tod liegt wie ein Schatten über den Gesellen. Er ist wie der Meister selbst immer präsent. In der Form des Meisters dann sogar bildlich und leibhaftig. Dabei gibt es kein Entkommen, und die vom Meister ausgew...

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