Macht und Magie

Im Roman geht die Macht des Meisters insbesondere von dessen Fähigkeiten in der Dunklen Kunst aus. Der Koraktor ist dabei die Quelle dieser Macht. Der Meister nutzt seine magischen Fähigkeiten dabei nicht nur, um über die Mühlengesellen zu verfügen, sondern beeinflusst auch das politische Geschehen seiner Zeit. Er meldet sich in strategischen Kriegsfragen beim Fürsten zu Wort und lenkt dessen Entscheidungen in seinem Interesse in eine bestimmte Richtung.

Mit Magie wird Macht über Menschen, unabhängig von Stand, Alter oder Geschlecht gewonnen, was auch Krabat bewusst ist. Er strebt zu Beginn nach dieser Art von Macht und ist bemüht, sich in der Schwarzen Kunst zu beweisen (vgl. Kapitel. „Vivat Augustus!“).

Auf der anderen Seite entdeckt der Protagonist jedoch eine andere Form von Macht. Hier geht es um die Macht von Liebe und Freundschaft, die schließlich der Macht der Magie gegenübersteht und diese besiegen kann.

Der Mühlenmeister kann als Personifikation der Macht angesehen werden, der durch seine Stellung eine willkürliche Herrschafft erschafft. In der Hierarchie der Mühle ist der Meister der Alleinherrscher, die leitende Autorität.

Zugleich stellen seine Zauberfähigkeiten für die Gesellen ein Idealbild dar, welches es anzustreben gilt und am Ende sogar vom Meister selbst vor Krabat propagiert wird (vgl. Kapitel ...

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