Novalis

Gedichte von Novalis

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Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg, bekannt unter dem Pseudonym Novalis, hatte nicht immer Glück in seinem kurzen Leben. Sein Liebesverhältnis zu der zehn Jahre jüngeren Sophie von Kühn, der er im November 1794 begegnete, endete im März 1797 mit dem frühen und qualvollen Tod seiner zu dem Zeitpunkt kaum 15-jährigen Verlobten. Kurz darauf traf der Dichter seine zweite große Liebe, Julie Charpentier, diese jedoch erkrankte bald darauf und starb während der Hochzeitsvorbereitungen im Jahr 1801 im Alter von nur 29 Jahren.

Unsere talentierte Autorin hat für Dich sechs bedeutende und repräsentative Gedichte des großen romantischen Dichters ausgewählt. Das Gedicht „Das süßeste Leben“ verfasste Novalis in seiner Jugendzeit, als er siebzehn Jahre alt war. Wie der Titel es evoziert, schildert das Gedicht die Auffassung des jungen Autors von einer angenehmen und genussvollen Existenz in dieser Welt.

Das Gedicht „Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren“ illustriert die romantische Denkweise des Dichters in Opposition zu dem rationalistischen Gedankengut der Aufklärung. Das dritte Gedicht „Ich sehe dich in tausend Bildern“ kann religiös gedeutet, aber auch als ein Liebesgedicht für die verstorbene Sophie von Kühn verstanden werden. Die beiden unterschiedlichen Deutungsversionen werden in unserer Analyse ausführlich veranschaulicht.

Nach Sophies Tod bewahrte der Dichter beständig ihr Andenken und drückte es in vielen seiner Werke und besonders in den Hymnen an die Nacht (1800) aus. Diesen Gedichtzyklus haben wir sehr umfassend für Dich interpretiert und analysiert. Die Urhymne, die dritte Hymne, welche ein Erlebnis am Grab der verstorbenen Verlobten des Dichters thematisiert, haben wir exemplarisch separat gedeutet.

Schließlich wählten wir das „Lied der Toten“ aus. Es ist ein spannendes Gedicht, welches kurz vor dem Tod des Dichters einen Einblick in seine Vorstellung von der jenseitigen Welt gewährt: Das Leben setzt sich nach dem Tod im Paradies fort. Der Tod ist folglich eine Erlösung und aus diesem Grund braucht man ihn nicht zu fürchten.

 

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