2. Teil: Siegfrieds Jugend

Kapitel 4: In Xanten

Seiten: 27–30

Charaktere: Siegfried, Siegismund, Sieglinde

Schauplätze: Der Hof zu Xanten, Niederland

Siegfried wächst als Sohn den Königspaares Siegismund und Sieglinde auf dem Hofe zu Xanten im Niederland auf. Er gilt als „schwer erziehbares Kind“ (S. 27), denn er verfügt über eine ungewöhnliche körperliche Kraft. Beim Spielen mit den Hunden kommt es zum Beispiel häufiger vor, dass er einen der Hunde im Überschwang über die Dächer wirft. 

Als Siegfried zwölf Jahre alt ist, tötet er einen Stier mit bloßen Händen. Seinem Vater erzählt der Jüngling, dass er bloß mit dem Stier spielen habe wollen, aber diesen dann in Notwehr habe umbringen müssen. Siegfrieds Eltern und Erzieher sind verzweifelt, denn sie wissen nicht, was sie mit der unbändigen Kraft ihres Schützlings anfangen sollen. 

Auf Anraten seines Beraters beauftragt der König seinen Sohn Siegfried mit schweren körperlichen Arbeiten, die diesen jedoch nur noch stärker und unberechenbarer machen. Als Siegfried zu einem jungen Mann herangereift ist, schickt ihn sein Vater auf Wanderschaft, sein Sohn solle seinen eigenen Weg finden. Das erste Mal in seinem Leben verspürt Siegfried Angst. Er verabschiedet sich von seiner Mutter, die ihn dazu auffordert, dann zurückzukehren, wenn er etwas gefunden hat, was nur ihm gehört, und verlässt Xanten zu Fuß.

Kapitel 5: Mime, der Schmied

Seiten: 31–35

Charaktere: Siegfried, Mime, Gesellen

Schauplätze: Wald, Lichtung, Schmiede

Siegfried geht nun in die Welt hinaus. Als es Abend wird, plagt den jungen Mann ein beißender Hunger. Er befindet sich in einem Wald. Als der junge Prinz zu einer Lichtung gelangt, sieht er mehrere Männer mit rußigen Gesichtern mit Hämmern auf Ambosse einschlagen. Es handelt sich um eine Schmiede.

Plötzlich ruft eine Frau, dass das Essen fertig sei. Siegfrieds Hunger ist so stark, dass er sich zu erkennen gibt und die Männer fragt, ob er mit ihnen speisen dürfe. Da tritt der größte und stärkste der Schmiede, der Meister Mime, an Siegfried heran und fordert ihn dazu auf, sich erst einmal vorzustellen, was dieser sogleich tut. ...

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