1. Teil: Am Hof zu Worms

Kapitel 1: Gunther, Gernot, Giselher

Seiten: 9–15

Charaktere: Dankwart, Ute, Gunther, Gernot, Giselher, Kriemhild, Hagen von Tronje

Schauplätze: Der Hof zu Worms, Burgund

Vor langer Zeit herrschen in Worms, der Hauptstadt des Burgundischen Reiches, der König Dankwart und seine Frau Ute. Dankwarts Leitspruch lautet: „Nur wenn nichts passiert, […] kann man hinterher sagen: Es ist nichts passiert“ (S. 9). Sein Regierungsstil ist daher als passiv, abwartend und friedlich zu bezeichnen.

Nach dem Tode Dankwarts gehen die Regierungsgeschäfte auf den ältesten Sohn Gunther über. Dieser verkörpert einen schwachen Herrscher, der Schwierigkeiten damit hat, Entscheidungen zu treffen, und eigentlich gar nicht regieren möchte. Deshalb bezieht er seine jüngeren Brüder Gernot und Giselher in seine Herrschaft mit ein. Gemeinsam regieren die drei Brüder das Königreich der Burgunden mit einer noch größeren Passivität als ihr Vater Dankwart. Natürlich gefällt dieser Regierungsstil nicht jedem, denn „ein schwacher König gefährdet die Sicherheit“ (S. 11).

 

Die Nachbarkönige Lüdegast von Dänemark und Lüdeger von Sachsen haben nämlich bereits ein Auge auf Burgund geworfen. Einzig und allein die Anwesenheit des Feldherrn Hagen von Tronje hält sie davon ab, ins Burgunderreich einzu...

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