Kapitelzusammenfassung

Köhlmeiers Nacherzählung ist erheblich kürzer als das Original, aber um ein Vielfaches einfacher zu lesen und zu verstehen. Der Originaltext des Nibelungenliedes ist in zwei große Teile unterteilt, während Köhlmeier seine Nacherzählung in sechs Teile geteilt hat. Zur besseren Orientierung haben wir die Kapitel hier nummeriert. Mit unserer ausführlichen Kapitelzusammenfassung gewinnst du einen schnellen Überblick über die komplexe Handlung des mittelalterlichen Epos.

Auszug aus dem Text:

Kapitel 8: Alberich

Seiten: 51–56

Charaktere: Siegfried, Alberich

Schauplätze: Wald, Höhle

Im nächsten Moment sieht Siegfried für einen Augenblick eine Gestalt mit der „Statur eines vierjährigen Kindes“ (S. 51), aber mit einem langen Bart, auf sich zurennen. Es ist der Zwerg Alberich, der Elfenkönig, „vierhundert Jahre alt, stark wie zwölf Männer“ (S. 51), der sich eine Tarnkappe überzieht und dadurch unsichtbar wird. Er springt auf Siegfrieds Rücken und schlägt auf ihn ein. Dadurch verwirrt, verliert Siegfried sein Schwert Balmung, das der Zwerg an sich reißt und gegen seinen Besitzer richtet. Was Alberich jedoch nicht weiß, ist die Tatsache, dass das Schwert Siegfried gehorcht. Dieser erteilt Balmung den Befehl, sich gegen den zu stellen, der es führt. Es schlägt dem Zwerg die Tarnkappe vom Kopf, Siegfried ergreift seine Waffe, drückt Alberich zu Boden und droht ihm mit dem Tod.

Alberich fleht Siegfried an, ihn nicht umzubringen, und fügt hinzu: Der Nibelungenschatz gehöre nun Siegfried und das Heer der Nibelungen werde ihm gehorchen, aber Siegfried brauche jemanden

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