Image, Doppelleben, Gruppenzwang und Selbstbewusstsein

Alan, Naomi und Shaun befinden sich in einem Alter, in welchem Gruppenzwang einen großen Einfluss auf das Leben ausüben kann. Besonders Alan ist es sehr wichtig, was seine Altersgenossen von ihm denken. Er will ein bestimmtes Image haben und cool wirken. Deswegen achtet er darauf, nichts zu tun, was von den anderen nicht akzeptiert wird. Dazu gehört, dass er sich nicht mit Mädchen abgeben will. Er hat Angst davor, dafür gehänselt zu werden. Daher will er sich am Anfang nicht um Naomi kümmern: „Ich mach’s nicht. Ich hab‘ sowieso schon genug am Hals. Ein paar von den anderen Jungs nennen mich schon Schisser“ (S. 17), erklärt er seinen Eltern.

„Schisser“ ist ein Schimpfwort, mit dem sich die Jungen, mit denen Alan Schlagball spielt, gegenseitig heruntermachen. „Ich habe einen Freund in der Straße, und damit hat sich‘s. Und der läßt mich dann sitzen. Ein Mädchen! Und dann noch verrückt!“ (ebd.). Hier spricht Alan von Shaun. Er ist sein bester und eigentlich auch einziger Freund. Vor ihm will Alan nicht als schwach dastehen.

Alan tut Dinge, die er eigentlich nicht tun will, und zwar nur, um nicht von Shaun als „Schisser“ bezeichnet zu werden. Z. B. spielt er seiner Lehrerin zusammen mit Shaun...

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