Antisemitismus

Naomi, Shaun und Alan

Naomi flieht mit ihrer Mutter aus Frankreich vor der Judenverfolgung der Nazis. Das ist die Vorgeschichte zur Haupthandlung von „Der gelbe Vogel“. Es wird an einigen Stellen angesprochen, wie die Nazis im Zweiten Weltkrieg die Juden in Europa verfolgten und ermordeten. So erklären Alans Eltern zum Beispiel Alan, dass es für die Gestapo „genügte“, dass Naomis Vater Jude und bei der Widerstandsbewegung war, um ihn zu ermorden (S. 16). Auch erinnert Alan sich z.B., seinen Vater weinen gesehen zu haben, als im Kino ein Bericht über den Abtransport polnischer Juden durch die Nazis gezeigt wurde (vgl. S. 25).

Da Alan in Queens, New York in einem Viertel mit vielen jüdischen Einwohnern lebt, fühlen sich viele Figuren des Romans von den antisemitischen Ereignissen in Europa besonders betroffen. Doch der Antisemitismus ist nicht nur in Europa verbreitet. Auch in den USA gibt es in den 1940er Jahren zahlreiche Leute, die etwas gegen die Juden haben. Die Juden wurden als „anders“ und „fremd“ charakterisiert und ihnen wurde oft die Schuld an Problemen, wie der Arbeitslosigkeit, zugeschoben.

Die Freunde Shaun und Alan sind sich einig, dass die Religion des anderen ihnen egal ist. Shaun ist Katholik und Alan ist Jude und die beiden sind beste Freunde. Sie wissen aber auch, dass ihre Eltern von der Freundschaft nicht unbedingt begeistert sind: Alan sagt, dass Shauns Vater es „gar nicht so gern“ sieht (S. 10), wenn ...

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