Inhaltsangabe

Der zwölfjährige Alan aus Queens in New York hat eine schwierige Aufgabe zu erfüllen: Er soll sich um das gerade neu eingezogene Flüchtlingsmädchen Naomi aus dem Stockwerk über ihm kümmern. Naomi ist mit ihrer Mutter aus Frankreich geflohen, weil ihre jüdische Familie von den Nationalsozialisten verfolgt wurde. Die beiden leben vorübergehend bei den Liebmans, Bekannten von früher, die sie aufgenommen haben.

Naomi ist fürchterlich traumatisiert: Sie musste mit ansehen, wie ihr Vater von den Nazis erschlagen wurde. Sie sah sein Blut fließen. Nun sitzt sie nur noch in ihrem Zimmer und zerreißt Papier – ihre einzige Kommunikation ist ab und zu ein Schulterzucken.

Alan hat keine große Lust auf die Aufgabe, vor allem deshalb nicht, weil er viel lieber mit seinem Freund Shaun, der im gleichen Haus wie er wohnt, Schlagball spielen würde. Aber er lässt sich von seinen Eltern überzeugen, dass es das Richtige ist, einem anderen Menschen in der Not zu helfen, wenn man es kann.

Langsam und vorsichtig gelingt es Alan, Zugang zu Naomi zu finden. Zu Beginn kommunizieren die beiden mithilfe von zwei Handpuppen. Die täglichen Besuche bei Naomi sind für Alan schwierig. Manchmal geht etwas schief und Naomi regt sich schrecklich auf. Doch mit der Zeit schafft Alan es, Naomis Vertrauen zu gewinnen. Die beiden werden richtig enge Freunde. Sie mag ihn sehr und er ist davon begeistert, wie klug und witzig sie ist.

Alan zeigt Naomi den stillgelegten Flugplatz, auf dem er oft mit Shaun Modellflugzeuge fliegen lässt. Hier lebt Naomi richtig auf: Sie lässt Alans gelben F...

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