Beziehung Naomi und Alan

Naomi und Alan kennen einander zu Beginn der Handlung des Romans „Der gelbe Vogel“ nicht – doch sie lernen sich allmählich gegenseitig kennen: Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihnen, die Alan überwältigt. Durch Naomi lernt er Gefühle kennen, die er vorher noch gar nicht kannte, und er verändert sich in starkem Maße. Auch Naomi, die ein Kriegstrauma erlitten hat, macht mit Alans Hilfe eine Wandlung durch und dem zwölfjährigen Mädchen gelingt es fast, ein normales Leben zu führen.

Als das französische Flüchtlingsmädchen Naomi Alan zum ersten Mal sieht, hat sie Angst vor ihm, weil er einen Schlagballschläger mit sich trägt. Alan beginnt, Naomi regelmäßig zu besuchen, doch aufgrund ihres Traumas kann sie zu Beginn nicht mit ihm sprechen. Bald finden die beiden aber eine Möglichkeit, miteinander zu kommunizieren: Jeder von ihnen benutzt eine Handpuppe. In der Rolle ihrer Handpuppe „Yvette“ schafft Naomi es, sich mit Alan, oder eher mit seiner Handpuppe „Charlie“, auszutauschen.

Der zwölfjährige Alan beschleicht zu Beginn das Gefühl, dass die Dinge, die er mit Naomi tut, eigentlich nicht mehr altersgemäß sind: Lieder singen und mit Puppen spielen. Doch genau diese einfachen Spiele helfen Naomi in ihrer Situation. Sehr langsam und mit viel Geduld gelingt es Alan, Naomi dazu zu veranlassen, normal mit ihm zu sprechen. Von da an macht sie rasante Fortschritte.

Schon bald ist für Naomi klar, dass Alan ihr Freund ist. Doch Alan fühlt sich unsicher, obwohl Naomi i...

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