Sol Silverman

Ein engagierter Familienvater

Sol Silverman ist in dem Roman „Der gelbe Vogel” der Vater des Protagonisten Alan. Er ist mit Ruth Silverman verheiratet. Er versorgt seine Familie, indem er fünf Tage in der Woche hart arbeitet (vgl. S. 109). Er arbeitet im Archiv des Meldeamts (vgl. S. 16). Sein Einkommen ist eher niedrig. Deswegen lebt er mit seiner Familie in Queens in einer Gegend, die nicht besonders gut ist (ebd.). Aber er versucht, ein schönes Familienleben zu gestalten. Sonntags kauft er immer für ein gutes Frühstück ein und bereitet es vor. Dazu gehören seine ausgezeichneten Rühreier (vgl. S. 82). Sol bezeichnet sich selbst als einen altmodischen Mann (vgl. S. 18).

Menschliche Schicksale sind das, was Sol am meisten bewegt. Es macht ihn bitter, dass es große Ungerechtigkeit in der Welt gibt und dass z. B. reiche und berühmte Menschen bevorzugt behandelt werden (vgl. S. 110). Aber Sol weint nur sehr selten. Als seine Frau Ruth eine Tochter zur Welt brachte, die nach drei Tagen verstarb, weinte er. Und das Schicksal der europäischen Juden kann ihn innerlich so sehr bewegen, dass die Tränen fließen. Als Alan sich nun bereit erklärt, der traumatisierten Naomi zu helfen, ist Sol auch zu Tränen gerührt (vgl. S. 25).

Religion und Emotionen

Sol macht sich viele Gedanken um den Zweiten Weltkrieg und ist sehr besorgt darüber, wer den Krieg gewinnt (vgl. S. 14). Zuhause hat er eine Karte, auf der er die Frontverläufe sehen kann (vgl. S. 68). Aber er hat auch Sinn für Humor. Er macht Scherze, um Situ...

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