Myron Levoy

Der US-amerikanische Schriftsteller Myron Levoy wird im Jahr 1930 in Queens, New York, geboren. Er wächst in diesem Stadtteil auch auf, in einem Viertel, in welchem Einwohner mit verschiedensten Migrationshintergründen leben. Auch Levoys Eltern stammen aus unterschiedlichen Ländern: Seine Mutter ist ursprünglich Ungarin und sein Vater kommt aus Deutschland.

Bereits in seinen Kindertagen zeigt sich, dass Levoy ein besonderes Talent zum Schreiben besitzt. Doch als er erwachsen wird, widmet er sich zunächst einem ganz anderen Berufsfeld: Er geht in den Bundesstaat Indiana, in dem er an der Purdue-Universität ein Studium im Fach Ingenieurwissenschaften beginnt. Anschließend arbeitet Levoy in der Raumfahrttechnik als Ingenieur für Raketenantriebe.

Als Levoy sich nach einigen Jahren mit dem Verfassen von Jugendliteratur versucht, stellt er fest, dass er mit seinen Werken durchaus Erfolg hat. Seine Bücher sprechen viele Jugendliche an, denn sie behandeln Themen, die in diesem Alter sehr wichtig sind. Es geht oft um Selbstfindung und darum, Selbstbewusstsein zu entwickeln. Levoys Helden sind oft Außenseiter, die mit Vorurteilen oder Rassismus zu kämpfen haben.

Der Autor engagiert sich auch auf andere Arten als durch die Schriftstellerei gegen Diskriminierung. In den 1980er Jahren nimmt er aktiv an der amerikanischen Friedensbewegung teil. Heute lebt Levoy mit seiner Frau in New Jersey. Aus seiner Ehe sind zwei Kinder hervorgegangen.

Levoys Sammlung schriftstellerischer Erzeugnisse umfasst heute mehrere Gedichte, Theaterstücke, Jugendbücher, Kurzgeschichten, ein Bilderbuch und einen Roman. Für sein Jugendbuch „Der gelbe Vogel“ wird er mehrfach mit Preisen ausgezeichnet: z. B. dem American Book Award, dem Österreichischen Staatspreis oder dem Deutschen Jugendliteraturpreis.

Einige seiner Werke wurden in die deutsche Sprache übersetzt:

„Der gelbe Vogel“ (1977)

„Ein Schatten wie ein Leopard“ (1981)

„Drei Freunde“ (1984)

„Adam und Lisa“ (1986)

„Kelly und ich“ (1992)