Erzählstil

Morton Rhue arbeitet in seinem Roman „Die Welle“ mit drei verschiedenen Erzählperspektiven, die jeweils eine unterschiedliche Funktion haben: Der auktoriale (allwissende) Erzähler greift in die Handlung ein und kommentiert sie. Der personale Erzählstil dient dem Ausdruck kreativen oder kritischen Engagements und ist ausschließlich den Protagonisten vorbehalten. Er festigt und unterstreicht ihre Stellung in und ihre Bedeutung für die Geschichte. Außerdem finden noch monologische und dialogische Erzählformen ihre Verwendung innerhalb des Romans. Während sich extremes Engagement im Monolog ausdrückt, werden Meinungen innerhalb der Gruppe in Dialogen diskutiert und besprochen.

Der auktoriale kann als der vorherrschende Erzählstil in „Die Welle“ betrachtet werden. Innerhalb diesem wechseln sich Monologe und Dialoge untereinander ab und stehen in gewisser Spannung zueinander. Der Erzähler entwirft die Szenen und greift mittels Kommentaren in das Geschehen ein. Ziel ist eine einfach zu verstehende Handlung, vor allem das von Ross initiierte Experiment, die Welle.

Um das Geschehen noch nachvollziehbarer zu gestalten, finden sich innerhalb des Romans Reflexionsspielräume der beiden wichtigsten Protagonisten und Gegenspieler: Laurie Saunders und Ben Ross. Diese sind als innere Monologe aufgebaut (z. B.: S. 99: Ross fühlte sich ein wenig unsicher. War irgendetwas nicht in Ordnung? Wenn Owens ihn sprechen wollte, musste es mit der Welle zu tun haben; S. 97: Laurie saß ein paar Minuten an ihrem Ti...

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