Charakterisierung

Éric-Emmanuel Schmitts Roman „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ (2001) zeichnet sich durch den sehr kompakten Handlungsaufbau und die sehr kleine Anzahl an Personen aus. Im Zentrum der Handlung stehen kontrastreich der junge jüdische Moses und der alte türkische Moslem und Kaufmann M. Ibrahim. Die Geschichte berichtet über ihre ungewöhnliche Freundschaft und spielt hauptsächlich am Beginn der 1960er Jahre in dem bunten und belebten 9. Arrondissement in Paris.

Der 11-jährige Moses wird vom M. Ibrahim kurz nach Beginn ihrer freundschaftlichen Beziehung in Momo umbenannt.

Unsere Charakterisierungen der beiden Hauptpersonen schildern ihre speziellen Eigenschaften und Verhaltensweisen. Sie vermitteln einen ausführlichen Blick auf sie und auf die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander. Ergänzt werden diese Porträts durch die Beschreibung der Eltern von Momo und seines fiktiven Bruders Popol. Spielt zu Beginn der Handlung Momos Vater noch eine sehr präsente Rolle im Leben des jungen Protagonisten, so kehrt nach dessen Selbstmord die Mutter wieder zu ihrem Sohn zurück, die diesen dreizehn Jahre zuvor verlassen hat. In ihrer Beschreibung werden die Hintergründe ihres Fortgangs sowie die Entwicklung zwischen ihr und ihrem Sohn nachgezeichnet. Eine kleine, aber nicht unbedeutende Rolle spielt auch Myriam, die Tochter des Hausmeisters der Schule, die Momo besucht. Daher wird in einer kurzen Beschreibung auch auf ihre Bedeutung für Momos Entwicklung eingegangen.

 

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