Interpretation

Mithilfe der Berichte der verschiedenen Figuren aus dem Roman „Nathan und seine Kinder“ wird ein lebendiges Bild vom Alltag in der „Heiligen Stadt“ vor mehr als achthundert Jahren gezeichnet. Im Vergleich zu Lessings ursprünglicher Erzählung ändert die Autorin Mirjam Pressler die Handlung des Dramas in einigen Punkten. Ihr Nathan wird Opfer eines gewaltsamen Raubmords. Mehrere neue Figuren sowie der fanatische Abu Hassan, ein Hauptmann Saladins, oder Geschem das Waisenkind werden in die Geschichte eingefügt, um ihr mehr Wirklichkeitstreue und weniger Idyll zu verschaffen.

Die Interpretation gliedert sich in drei große Kapitel. Zuerst werden die Unterschiede zwischen dem Ursprungstext von Lessing und der Variation von Mirjam Pressler herausgearbeitet. Dabei wird beispielsweise auf die Unterschiede im Aufbau, den Titel der Personenkonstellation oder die gegensätzlichen Schlüsse detailliert eingegangen.

Das zweite große Kapitel widmet sich dem großen Thema der Identitätsfindung der jungen Figuren und Personen im Roman und warum diese Identitätsfindung für einen Jugendroman von so großer Bedeutung ist. Die Entwicklung von Geschem, Recha und dem Tempelritter werden umfassend und ausführlich von unserem hochqualifizierten Autor geschildert. Alles wird übersichtlich und leicht verständlich erörtert.

Abschließend wird auf die Ringparabel eingegangen und ihre Darstellung im Roman näher betrachtet. Dabei wird vor allem versucht, die Reaktionen der einzelnen Personen auf diese Erzählung weitgefasst zu deuten. Somit bekommst Du das perfekte Werkzeug an die Hand, um Dich mit geschärftem Blick in den Roman zu vertiefen, und eine gute Grundlage für die Interpretation im Deutschunterricht....

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